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After-Work-Meeting zum Thema „Hybride Arbeitswelt“

Admin
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„Welche Rolle spielt das Büro heute eigentlich noch?“ Genau diese Frage haben wir Kristian Scharling und unserem CEO Daniel Wilk gestellt, die sich bei unserem Go-Home-Meeting am 7. April einen spannenden Schlagabtausch lieferten. Mit dabei war auch Caroline Alhof, die die Runde bereicherte. Falls du nicht live dabei sein konntest, haben wir hier die Highlights eines inspirierenden Nachmittags für dich zusammengefasst.

Go-Home-Meeting am Donnerstag, den 7. April

Als wir am Donnerstag die Türen zu unserem ersten Go-Home-Meeting des Jahres öffneten, stand alles im Zeichen des hybriden Arbeitens. Die Bühne war bereitet für einen Nachmittag voller spannender Insights. Caroline Alhof, Head of People bei Nordic Social, gab exklusive Einblicke, wie ihre Agentur mit dem Trend zum Home-Office umgeht. Zudem durften wir Kristian Scharling begrüßen, der gemeinsam mit unserem CEO Daniel Wilk auf den „heißen Stühlen“ Platz nahm, um leidenschaftlich über die neue Rolle des physischen Büros zu debattieren.

Insights von Caroline Alhof (Nordic Social)

In entspannter Atmosphäre und bei bestem Catering unseres Partners Gas.Op startete das Event mit Carolines Präsentation. Da Nordic Social viele Berufseinsteiger beschäftigt, ist das Büro für viele der erste „echte“ Arbeitsplatz. Hier fungiert das Office als entscheidender Katalysator für die Unternehmenskultur – Home-Office wird daher seltener genutzt als gedacht. Das bestätigte sich auch, als Nordic Social nach den herausfordernden Pandemie-Monaten die Türen wieder öffnete. „Wir hofften, dass zumindest ein paar Leute kommen würden. Doch als wir am Montagmorgen aufschlossen, waren alle 20 Mitarbeitenden da“, berichtete Caroline. Die Erklärung dafür ist so simpel wie logisch: Viele junge Talente leben in WGs auf engem Raum. Für sie ist das Büro ein Upgrade – mit höhenverstellbaren Tischen, extra Bildschirmen und dem nötigen Platz zum Fokus.

Caroline teilte zudem eine überraschende Beobachtung: Obwohl Home-Office in Vorstellungsgesprächen oft als entscheidender Wettbewerbsfaktor gilt, zieht es die meisten am Ende doch ins Büro. „Die Bewerber fragen nach der Flexibilität, nutzen sie dann aber kaum. Ich glaube, es ist ein Test für die Unternehmenskultur – die Leute wollen einfach wissen, dass sie die Freiheit haben, selbst zu entscheiden“, so Caroline.

Nach diesem Impuls startete die Panel-Diskussion mit Caroline, Daniel Wilk und Kristian Scharling. Letzterer stellte sich kurz vor: Der 25-jährige Gründer der Content-Marketing-Agentur Somera wurde gerade erst als eines der Top-Talente in Dänemark ausgezeichnet. Kristian verfolgt einen radikalen Ansatz: 2017 leitete er sein Unternehmen auf Weltreise aus verschiedenen Ländern und wandelte Somera in eine Remote-Agentur ohne festes Büro und mit verkürzter Arbeitswoche um. Seine Mitarbeitenden entscheiden völlig frei über Zeit und Ort ihrer Arbeit – während Kristian selbst sich mittlerweile einen Platz in einem Coworking-Space teilt.

Dieser Kontrast legte den Grundstein für eine spannende Debatte über den Wert des Büros und das richtige Maß an Freiheit. Kristians Kernbotschaft: Remote Work bedeutet nicht zwangsläufig Home-Office. Es kann das Café um die Ecke, ein Coworking-Space oder der Strand in Thailand sein. Trotz unterschiedlicher Ansätze war sich die Runde einig: Man muss klar definieren, welche Art von Unternehmen man sein will, und die passenden Talente dafür finden.

Die Vor- und Nachteile von Remote Work vs. Präsenzkultur haben wir für dich in unserem Report zum hybriden Arbeitsplatz zusammengefasst. Du willst beim nächsten Go-Home-Meeting dabei sein? Dann folge uns auf LinkedIn – dort erfährst du als Erstes, sobald der nächste Termin steht!

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